juma.Stack

Schul-IT aus offenen Bausteinen, die die Schule selbst in der Hand hat.

Was juma.Stack ist

juma.Stack ist ein Ansatz für Schul-IT aus offenen Bausteinen. Die Schule hat diese Bausteine selbst in der Hand und kann sie umbauen. Entstanden ist der Ansatz an der Bertha-von-Suttner-Schule. Ein Produkt ist juma.Stack noch nicht.

Prinzipien

Beweglich. Jeder Baustein lässt sich ergänzen oder austauschen. Welches Werkzeug dazukommt, entscheidet die Schule nach ihrem pädagogischen Auftrag.

Souverän. Die Dienste laufen mit Open-Source-Software auf Servern, die der IT-Dienstleister des Schulträgers in Frankfurt betreibt. Das hält die Schule beweglich. Außerdem macht KI es leichter, Daten zu missbrauchen. Je mehr eine Schule mit KI arbeitet, desto wichtiger wird, wo ihre Daten liegen.

Verbunden. Es gibt ein Konto für alle Dienste. Wer eine Rolle hat, hat sie überall. Die Abläufe zwischen den Diensten verbindet n8n.

Bausteine

So greifen sie ineinander

Zwei Beispiele aus der Verwaltung. Beim Anlegen einer neuen Klasse entstehen Gruppe, Chatraum, Moodle-Kurs und Verteiler von selbst. Ein Antrag ist mehr als ein PDF, wenn er direkt in Kalender, Fehlzeiten und Vertretungsplan läuft. An der Bertha-von-Suttner-Schule laufen solche Abläufe über n8n.

Für das Lehren und Lernen gilt dasselbe Prinzip: anders machen statt dasselbe digital. Dieselben Arbeitsblätter wie vorher, jetzt mit KI erstellt, ändern nichts. Anders wird es, wenn die Lehrkraft den Lernprozess gestaltet und begleitet, statt Aufgaben zu erstellen und zu verteilen. Was das für die Aufgabenkultur heißt, steht unter Pädagogik.

Startseite des Portals bertha.Apps mit Lern-Apps für Mathematik
bertha.Apps. Das Portal mit Lern-Apps für den Unterricht, hier für Mathematik. Screenshot aus dem Betrieb der Bertha-von-Suttner-Schule (Testkonten)

Beispiel: bertha.KI

bertha.KI ist der KI-Agent der Bertha-von-Suttner-Schule. Sie sitzt als Talk-Bot im Chat der Schulcloud. Ein zweites Konto braucht es nicht.

bertha.KI arbeitet mit den Rechten der Person, die fragt. Was eine Schülerin nicht sehen darf, sieht sie auch im Chat nicht. Bevor bertha.KI etwas mit Wirkung auslöst, fragt sie nach.

bertha.KI antwortet im Chat der Schulcloud auf eine Frage nach Klausurterminen
bertha.KI im Messenger. Der Agent antwortet im Chat der Schulcloud auf eine Frage nach Klausurterminen. Screenshot aus dem Betrieb der Bertha-von-Suttner-Schule (Testkonten)

bertha.KI hat ein Gedächtnis. Jeder Eintrag hat eine Sichtbarkeit und eine Löschfrist. Jede Person kann abfragen, was über sie gespeichert ist. Im Betrieb werden vor allem Metriken ausgewertet. Chatverläufe sehen interne Administratoren nur in Ausnahmefällen zur Fehlerbehebung, Dritte nie.

Lehrkräften legt sie in Moodle Seiten, Tests und Aufgaben an. Lern-Apps aus dem Portal bereitet sie für einen Kurs vor und erstellt bei Bedarf neue. Beim Selbstmanagement hilft sie Lehrkräften und Lernenden: Sie fasst Nachrichten zusammen, führt Aufgabenlisten und sieht Kursinhalte und Abgaben in Moodle. Mit Lernenden arbeitet sie bisher in einem Pilot, als Lernbegleiterin in Moodle.

bertha.KI legt auf Zuruf eine H5P-Übung in einem Moodle-Kurs an
bertha.KI für Lehrkräfte. Auf Zuruf im Chat legt der Agent eine H5P-Übung mit fünf Aufgaben im Moodle-Kurs an. Screenshot aus dem Betrieb der Bertha-von-Suttner-Schule (Testkonten)

Den Agenten hat die Schule selbst aufgebaut. Sie kann nachsehen, was er ausgelöst hat, und die Regeln selbst ändern.

Begleitung beim Aufbau

Julian Fischer begleitet Schulen und Träger beim Aufbau in drei Phasen. Jede Phase hat ein klares Ende.

  1. Entscheidung mit dem Träger: Was soll die Schule selbst in der Hand haben, was übernimmt der Dienstleister?
  2. Aufbau mit Schule und Dienstleister. Dazu gehört, wie das Team mit KI-gestützter Entwicklung eigene Werkzeuge baut und welche Daten dabei wohin dürfen.
  3. Übergabe in den eigenen Betrieb.

Betrieb und Wartung bleiben beim Dienstleister des Trägers. Abgerechnet wird nach Tagessatz. Anfragen gehen über das Formular.

Interesse vormerken

Wenn Sie über juma.Stack informiert werden wollen, tragen Sie sich in das Formular ein. Es läuft auf einem eigenen Nextcloud-Server, die Antworten bleiben dort.

Zum Formular

Stand

juma.Stack läuft an der Bertha-von-Suttner-Schule als bertha.Cloud, bertha.ID und bertha.KI. Die Schulcloud finanziert der Schulträger, sein IT-Dienstleister ist eingebunden. Eigene Module werden für andere Schulen vorbereitet. Einen Termin dafür gibt es noch nicht.

Wenn Sie informiert werden wollen, sobald es so weit ist, können Sie Ihr Interesse vormerken.

Hinter juma.Stack steht Julian Fischer.