Organisation
Zusammenarbeit im Kollegium, von der Konferenz bis zur Schulentwicklung.
Worum es geht
Ob eine Schule mit neuen Entwicklungen wie KI umgehen kann, hängt davon ab, wie ihr Kollegium zusammenarbeitet. Am Anfang stehen gemeinsame Fragen und Ziele. Um daran zu arbeiten, braucht es Zeit, Raum und Strukturen. Gemeinsame Zeit und Raum sind notwendig, aber nicht hinreichend für wirksame kooperative Arbeits- und Veränderungsprozesse. Es braucht eine gestaltende, gemeinsame, zielorientierte Haltung und eine Methodik, die das unterstützt.
Transformatives Denken passiert nicht einfach so und nicht bei allen. Es braucht greifbare, kontinuierlich kommunizierte, vorgelebte Visionen. Nicht alle müssen vorangehen. Aber alle müssen sehen können, wohin es geht.
Was ich anbiete
Mit Ihnen schaue ich darauf, wie bei Ihnen zusammengearbeitet und entschieden wird, und wir suchen den nächsten Schritt, der zu Ihrer Schule passt.
Vortrag
Ein Impuls für einen Pädagogischen Tag oder eine Konferenz: Was braucht eine Schule, um beweglich zu bleiben? Mit Beispielen aus dem Schulalltag, auch solchen, die nicht geklappt haben.
Workshop oder Fortbildungstag
Ihr Kollegium arbeitet an eigenen Fragen. Das kann die Konferenzkultur sein, etwa mit Barcamps, in denen Ergebnisse entstehen. Oder die Frage, welche Absprachen einen gemeinsamen Termin brauchen und welche sich im Chat regeln lassen.
Begleitung
Über einen längeren Zeitraum begleite ich Schulleitungen und Steuergruppen dabei, Vorhaben zu planen, nach einer Weile zu überprüfen und anzupassen. Dazu gehört, Rollen und Zuständigkeiten zu klären und Fortbildung so anzulegen, dass Kolleginnen und Kollegen voneinander lernen. Dazu kann auch Kooperation nach außen gehören, mit Bildungsakteuren und Stiftungen. Bei uns gilt: Wir warten nicht, bis jemand kommt. Wir laden ein.
Formate und Honorare stehen auf der Seite Julian Fischer. Wenn Sie etwas planen, schreiben Sie mir über das Formular.
Aus der Praxis
An der Bertha-von-Suttner-Schule, einer Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Mörfelden-Walldorf, haben wir mit bertha.Meet ein Barcamp-Format für das Kollegium eingeführt. Kolleginnen und Kollegen bringen ihre Fragen mit und arbeiten in kleinen Runden daran.
Für einzelne Aufgaben gibt es Taskforces mit klarem Auftrag. Seit 2020 gibt es außerdem Mikrofortbildungen, kurze Formate, die anfangs „IT-Tipp der Woche“ hießen. Was sich die einzelnen Bereiche der Schule vornehmen, steht in Maßnahmenplänen, damit es nach einer Weile überprüft werden kann.
Entlastung entsteht dort, wo nicht jede Lehrkraft alles selbst vorbereiten muss. Für SegeL, das selbstgesteuerte Lernen in den Jahrgängen 5 und 6, und InSeL, das individualisierte Lernen in der Oberstufe, gibt es fertige Einheiten, über Wochen durchgeplant. Über Moodle-Kurse lassen sie sich wiederverwenden. Nachrichten und Infos liegen gebündelt in Team-Ordnern der Cloud und sind über den KI-Agenten abrufbar.
Die organisatorische Beweglichkeit war bei uns schwerer als die technische. Ich leite an der Schule die Abteilung Organisationsentwicklung.